Unsere Geschichte

Philippe Debra, der gelernte Koch von der Hotelschule in Namur, setzt seine Ausbildung an großen "Häusern" in Belgien fort. Ein erstes Sommerpraktikum im Karmeliet in Brügge ist eine wahrhaftige kulinarische Entdeckung - eine Entdeckung von Geschmacksrichtungen und einer faszinierenden Kreativität.

Es folgt eine Zusammenarbeit mit dem Chefkoch Attilio Basso im Ecailler du Palais Royal. Ein strenger, instinktiver Chefkoch, der das Engagement für diesen Beruf vermittelt.

Philippe Debra beginnt 1994 eher zufällig mit Quiches: "Ich belieferte ein Geschäft für natürliche Lebensmittel und man fragte mich, ob ich herzhafte Tartes herstellen könnte. Das hatte ich noch nie gemacht, aber ich habe den Auftrag angenommen. Ich habe ihnen große Gemüse-Tartes zubereitet." "Damit war Les Notes de mon Jardin geboren."

Philippe Debra verließ daraufhin seine Anstellung im Restaurant, fand einen Betrieb und begann, seine Quiches in Feinkostgeschäften zu verkaufen. Anfangs machte er alles selbst: "Ich kochte, ich buk die Tartes und ich lieferte sie auch aus. " Parallel hierzu begann er mit dem Verkauf auf Märkten in Begleitung seiner Gattin, Isabelle.

Der Auslöser? Ein Artikel in Le Soir, der umgehend Wirkung zeigt. Es folgt ein zweiter Artikel im Gault et Millau, mit dem Les Notes de mon Jardin bei den professionellen Gastronomen an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Ein erster gewichtiger Kunde erscheint: Die Pâtisserie Debailleul. " Als ich meine Quiches in ihrem Schaufenster sah, war das als hätte ich meine Kreationen bei Cartier ausgestellt: Ein Traum! ", begeistert sich Philippe. Eine Zusammenarbeit, die seither ununterbrochen ist. Und eine entscheidende Begegnung: « Er war ein wirklich großzügiger Mensch, der mir Türen öffnete, mir erklärte, wie er arebeitete und mir Ratschläge gab, die ich noch heute beherzige. »

Es war übrigens zu jener Zeit, dass der Gründer von Les Notes de mon Jardin sich mit dem bake off-System, tiefgekühlten Rohlingen auseinandersetzte, einem in der Bäckerei angewandten Verfahren, mit dem ihn Herr Debailleul bekannt gemacht hatte. "Mit diesem Verfahren kann man größere Mengen produzieren, die Arbeit in mehrere Phasen unterteilen und ein größeres Sortiment anbieten, während man gleichzeitig die Frische des Produktes gewährleistet», erläutert Philippe Debra.

Wenige Jahre später beginnt eine weitere Zusammenarbeit: Le Pain Quotidienvon der Place Dumont in Brüssel bestellt einige Quiches. Ein echter Erfolg, der die Türen aller Geschäfte in Brüssel, dann in Belgien für Les Notes de mon Jardin öffnet.

Eine bedeutsame Entwicklung, die ein größeres Team und mehr Raum erfordert. Philippe beschließt daraufhin, mit dem Bau eines neuen Betriebes in Tubize zu beginnen. Im Jahre 2007 fertig gestellt, wurde dieser Betrieb vollständig nach den Bedürfnissen des Unternehmens und unter Beachtung der HACCP-Vorschriften konzipiert. Philippe Debra war erfreut: "Er ist größer, besser angepasst, funktionaler. Wir konnten die Nachfrage erfüllen und das Unternehmen weiterentwickeln. Wir hatten bereits einige Kunden im Ausland, aber mit dem neuen Betrieb konnten wir einen umfangreicheren Export ermöglichen.»

Im gleichen Jahr kündigt Isabelle, seine Gattin, ihre Stelle in einer großen belgischen Bank, um die umfangreichen Verwaltungsarbeiten im neuen Unternehmen sicher zu stellen.

Seit 2009 gehören zu Les Notes de mon Jardin auch biologische Suppen. Gemüse übt weiterhin seinen Reiz aus.

Das Abenteuer geht weiter...